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der fritz

Lobetaler Bio | Soziale Milchwirtschaft

       28. April 2014       

Eine Molkerei setzt auf Diversity. Die Marke Lobetaler Bio steht für naturbelassenen Weichkäse, vielfältigen Fruchtjoghurt und ein ungewöhnliches Team, in dem Menschen mit Behinderung den Takt angeben.

Die Geschichte der Lobetaler Bio-Molkerei in Biesenthal könnte man mit wenigen Worten zusammenfassen. Das würde sich dann in etwa so lesen: Geplant und gebaut wurde der Betrieb in den Jahren 2009/2010. Nach gut vier Jahren produziert die Molkerei heute erfolgreich zahlreiche Sorten Bio-Fruchtjoghurt. In den kommenden Monaten wird ein Weichkäsesortiment dazukommen. Seine Positionierung im Bio-Segment umschreibt der Hersteller folgendermaßen: „Produkte aus der Region für die Region“. 

Aber ist damit die Geschichte erzählt? Wenn dem so wäre – man würde das Kleingedruckte ignorieren, das es bekanntermaßen immer zu lesen gilt. In Biesenthal lohnt sich das ganz besonders, denn hier läuft der Alltag etwas anders ab als in anderen Betrieben der Milchwirtschaft. In dieser Molkerei arbeiten neben fünf „Mitarbeitern“ weitere 20 „Beschäftigte“, erklärt der Betriebsleiter Michael Kuper bei einem Spaziergang über das Gelände. Mit den „Beschäftigten“ meint Kuper psychisch und geistig behinderte Menschen, die komplett in die Produktion integriert sind und deren Arbeit für den Erfolg des Betriebs genauso wichtig ist wie die der anderen Mitarbeiter. Die Voraussetzung für eine Beschäftigung ist, dass sie Anspruch auf eine Reha-Leistung haben und die jeweiligen Kostenträger – etwa Rentenversicherung, Agentur für Arbeit oder Grundsicherungsamt – einer Beschäftigung in der Molkerei zustimmen. Einige leben in Einrichtungen der Hoffnungstaler Stiftung Lobetal, die das Projekt Bio-Molkerei ins Leben gerufen hat – manche selbstständig, andere im betreuten Wohnen. 

„Als wir vor vier Jahren anfingen“, erzählt Kuper, „hatte jeder von uns eine Vorstellung, wie die Zusammenarbeit laufen könnte. Die Realität sah dann aber deutlich anders aus. Denn obwohl die Beschäftigten vom Sozialen Dienst begleitet und vorher intensiv geschult wurden, wusste am Ende keiner, wie der Arbeitsalltag mit ihnen in einer Molkerei funktioniert.“ Heute kann Kuper ausgiebig lächeln, wenn ein Satz wie „Es war das völlige Chaos“ über seine Lippen kommt. (...)

(md)

Die ganze Geschichte lesen Sie in der aktuellen Ausgabe von „Der Fritz – das Magazin für Kultur und Lebensart“ 


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