14.12.2017

Immer frisch serviert!

Neues aus der Gastroszene.

Der EssPress im Jahresabo,

12 Ausgaben zu 42 €!

Einfach  Button klicken.

07.01.2017

Immer frisch serviert!

Neues aus der Gastroszene.

Der EssPress im Jahresabo,

12 Ausagen zu 42 €!

Einfach  Button klicken.

07.01.2017

der fritz

Sanfte Exoten mit Buckel | Zebuzucht in Brandenburg

       13. November 2013       

Ihre Heimat ist der indische Subkontinent, aber Zeburinder fühlen sich auch in Brandenburg pudelwohl.

„Doch, manchmal bin ich stolz“, sagt Nils-Peter Czaja beim Blick auf seine 20 Hektar große Weide mit den 16 indischen Zwergzeburindern. Ein Geländewagen ist nötig, um den unwegsamen Feldweg zu überwinden, der zum höchsten Punkt des Geländes führt. Unter riesigen Windrädern, die sich mit einem schleifenden Geräusch bemerkbar machen, grasen die asiatischen Tiere mit dem glänzendem Fell und dem Buckel auf dem Rücken in einer sanft hügeligen Landschaft. Die Rinder machen einen extrem zufriedenen Eindruck und eine der Zebubullen hat sich für die gelungene Integration bereits mit einer eigenmächtigen Fortpflanzung bedankt. Dazu später mehr. 

Abenteuerliche Geschichten sind es, die Landwirt Nils-Peter Czaja über seine auf mehrere Weiden verteilte Herde erzählt, wobei seine eigene genauso überraschend ist wie die in Europa einmalige Kombination aus Zwergzeburindern und Windkrafträdern. Czaja ist gebürtiger Zossener und Versicherungskaufmann mit Freude an der Tierzucht. Als Mitglied eines Naturpflegeverbands erfuhr er von der Errichtung von Windrädern auf einer Fläche, die als sogenannte „Ausgleichsmaßnahme“ nach EU-Richtlinien vom Betreiber für ein Umweltschutzprojekt kostenfrei zur Verfügung gestellt werden sollte. „Da war ein Acker übrig“, fasst der Neu-Züchter die Anfangsgeschichte pragmatisch zusammen. Mit Unterstützung eines Geschäftspartners, Elektromeister und ebenfalls nicht ursprünglich Landwirt, griff er mutig zu. 

Üblicherweise finden solche Ausgleichsmaßnahmen an anderer Stelle statt, zum Beispiel in Form von Streuobstwiesen in Nachbardörfern. Doch Czaja hatte eine Vision, die stärker war als seine Erinnerungen an zurückliegende schwierige Anläufe als Landwirt im Nebenerwerb. Er wollte an dieser Stelle die in Deutschland bereits eingeführten, aber noch weitgehend unbekannten Zeburinder züchten. Die Wiese mit ihrer Vielfalt an Insekten und dem sonst zur Verbuschung neigenden Boden erschien ihm als ein idealer Weideplatz für die genügsamen, friedlichen Tiere. 

(sf)

Der komplette Text ist in der neuen Printausgabe des Magazins Der Fritz zu lesen. Erhältlich am Kiosk ihres Vertrauens oder einfach abonnieren unterinfo@hilker-berlin.de

 


Bewertung abgeben
 

Kommentar hinzufügen

Der Inhalt dieses Feldes wird nicht öffentlich zugänglich angezeigt.
CAPTCHA
Diese Frage hat den Zweck zu testen, ob Sie ein menschlicher Benutzer sind und um automatisiertem Spam vorzubeugen.
6 + 4 =
Das einfache mathematische Problem ist zu lösen und das Ergebnis einzugeben. Z.B. muss für 1+3 der Wert 4 eingegebene werden.