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Fashion Week

Bread & Butter Youngstars | Aus für die Kindermodemesse

       14. Juli 2011       

Dieses Wochenende sollte die Messe für Kindermode stattfinden. Trotz des Erfolges der Bread & Butter scheint das Konzept für Kids zu unlukrativ. Über die stiefmütterliche Behandlung der Kindermodebranche.

Die Veranstalter der Bread & Butter hatten sich viel vorgenommen für das kommende Wochenende. „Urban”, „cool” und „frisch” sollte sie werden, die neue Kidswear-Modemesse. Vom 15. bis 17. Juli, also knapp zehn Tage nach der Muttermesse, sollten kleine und große Kinder-Modemarken die Chance haben, sich auf dem Flughafen Berlin-Tempelhof zu präsentieren. Doch dann blieb insbesondere das Interesse letzterer aus. Die umsatzstarken Player waren nicht vom Konzept überzeugt und Müller sagte mit Bedauern im April 2011 das gesamt Projekt ab: „Mit einer so geringen Anzahl an Teilnehmern ist eine eigenständige, starke Veranstaltung nicht durchführbar. Wir konnten unsere ehrgeizigen Ziele also nicht durchsetzen. Aus diesem Grunde schließen wir das Buch 'Kidswear'“.

Dabei ging das Konzept des Kindermodemesse „B&B Kids Camp” im vergangenen Sommer auf. Sie lief noch parallel zur Bread & Butter. Auf dem Flugvorfeld in Tempelhof präsentierten sich 45 Kindermodelabels, eingebettet in eine bunte Zirkuslandschaft unter einem rot-blauen Roncalli Zirkuszeltdach. Karl-Heinz Müller, Geschäftsführer Bread & Butter, wollte sich nun 2011 auf Neuland wagen. „Wir glaubten, deutlich vernommen zu haben, dass die Kidswear Branche eine Veränderung wünscht, weil viele Protagonisten mit der bestehenden Situation unzufrieden sind.“

Ob der Misserfolg letztlich an zu hoher Standmiete, einem ungünstigen Zeitraum oder bereits etablierten konkurrierenden Messen (zum Beispiel der „Pitti Bimbo“ in Florenz) gelegen haben mag, ist Insidern vorbehalten, unterm Strich tickt die Kidswear- Branche jedenfalls anders als der Rest des Modeuniversums, hat ihre eigenen Gesetze und Strukturen. Ein trauriges Resultat für die in den vergangenen Wochen hoch gelobte, innovative Modehauptstadt Berlin, über die sich auch die bis April bereits angemeldeten 70 kleinen Labels, Locals und Newcomer der Kidsmodebranche, sowie mehr als 3000 registrierte Retailer und Buyer sicherlich nicht gefreut haben dürften.

(sjb)


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