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Nebenjobs

Internetfalle Nebenjob | Ein Vermögen von Zuhause?

       22. Juli 2011       

Tolle Honorare für wenig Leistung - was steckt hinter den verlockenden Jobangeboten aus dem Internet?

In den vergangenen Wochen gingen wiederholt ominöse E-Mails herum, die einen erfolgversprechenden Nebenjob mit horrendem Gewinn via Home Office versprechen. Sowohl über geschäftliche E-Mail Accounts, als auch von privaten Kontakten. Eine Firma namens Home Wealth Solutions lockt auf Ihrer voll automatisierten „Money Making Website“ mit einen Verdienst von bis zu 379 Dollar pro Tag. Selbstredend sind die verfügbaren Jobs für diese Firma „streng limitiert sowie 100% risikofrei“ und versprechen eine „60-tägige Geld-Zurück-Garantie“.

Arbeitende Menschen, die einen unbefristeten Vollzeitjob haben, mögen müde lächeln und die E-Mail in ihren Spam-Ordner befördern. Es gibt jedoch viele „desperate housewives“, die sich mehr schlecht als recht durch den Berliner Alltag schlagen, indem sie versuchen, sich auf dem Arbeitsmarkt zu etablieren. Insbesondere Mütter oder Väter, die Kinder und Beruf unter einen Hut bringen müssen, haben eine gewisse Empfänglichkeit für solch verlockende Angebote, auch wenn sie ansonsten wohl überlegte Entscheidungen treffen mögen. 

Eine vermeintliche NBC-Reporterin berichtete im Juli auf einer NBC-Webseite über eine allein erziehende Mutter aus Berlin, die mit besagter Firma ein Vermögen gemacht haben soll. 10.000 bis 15.000 Dollar soll sie jeden Monat von zuhause verdient haben. Bei einer kurzen Recherche stellte sich Sender, Webseite und auch die Mutter aus Berlin als Fake heraus. Alles ausgedacht, um Jobsuchende in die Falle zu locken.

Experte Dr. Peter Lischke, Geschäftsführer der Verbraucherzentrale Berlin e.V., rät eindringlich: „Finger weg von diesen Angeboten!“ Firmen wie Home Wealth Solutions würden „immer wieder mit ihren aktuellen Namen am Markt auftauchen und ebenso schnell wieder verschwinden.“ Laut Lischke handle es sich um eine alte Masche, vor der Verbraucherzentralen immer wieder warnen, nämlich das Angebot so genannter Nebenjobs. Das Problem bei diesen Angeboten bestehe in der Regel darin, dass sich vor Beginn der Tätigkeit nicht wirklich nachvollziehen lässt, um was für einen Job es sich handelt, was für ein Unternehmen die Arbeit anbietet und was dabei zu verdienen ist. Dazu kommt, dass sehr oft erst einmal selbst investiert werden muss, um überhaupt mit dem Job beginnen zu können. Auch Haftungsfragen seien völlig ungeklärt, so Lischke, denn wer als Verkäufer auftritt, hat auch gesetzlich festgeschrieben Verpflichtungen zu erfüllen und haftet, wenn dagegen verstoßen wird. Nicht alle Angebote, die Nebenjobs versprechen sind unseriös, aber man sollte sich im Vorfeld gut informieren. Maschen die gerne verwendet werden und weitere Informationen über Nebenjobs im Internet findet man auf der Webseite der Verbraucherschutzzentrale. 

(sjb)


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