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Am Tresen

Bye bye, winter blues! | Drei Bars, die man besuchen sollte

       08. Januar 2016       

Wir schlagen drei Bars vor, die besuchenswert sind.

Wer Zyankali Bar das erste Mal betritt, wird vermutlich entweder in ihren Bann gezogen oder abgeschreckt. Jedenfalls ist die Cocktailbar sehr speziell, mit ihrer wilden Mischung aus Chemielabor, Psychiatrie, Frankensteins Versuchsraum und Halloweenausstatter sowie Anklängen aus der Gothicszene der 80er Jahre.

Sitzfläche bieten Krankenhausbetten, hinter dem Tresen hängen phosphoreszierend leuchtende Glaskolben, blutige Handspuren ziehen sich dezent über den Vorhang zum Hinterraum. Hinter dem Tresen steht Tom Zyankali, Inhaber und Barkeeper. Tom ist der „verrückte Professor“ des Ladens, und das nicht nur sprichwörtlich. Der gelernte Chemotechniker kam 1991 zur Bar und lebt seine Begeisterung für Aromen seitdem hinter dem Tresen aus. 

Unter den etwa 600 Flaschen, die sich hinter dem Tresen reihen, sind ca. 200 eigene Produkte. Darunter Cocktails aus Fassreifung und über 50 selbstgemachte Aromen, wie Stollen-Honig oder Holunderbeere. Und seit einigen Jahren bietet die Zyankali Bar etwas nahezu Einmaliges an: heiße Cocktails. „Man kann praktisch jeden Drink auch heiß machen.“ Entgegen der allgemeinen Meinung verfliegt der Alkohol beim Erhitzen nicht, erklärt der Chemiker. Und serviert einen Hot&Stormy, hausgemachtes Ingwerbier mit Gosling’s Black Seal Rum und Lime Cordial, stilecht im Erlenmeyerkolben. Temperatur: ca. 70 C. (amu)

Umpa Lump Bar

Gestreifte Tapeten, von denen Schokoladenguss heruntertropft, eine bunte Süßigkeiten-Landschaft und an den Wänden Figuren, die an den Film Charlie und die Schokoladenfabrik erinnern. Mit Kreativität und viel Liebe zum Detail haben David Krüger und Ben da Cruz ihr Konzept in der Umpa Lumpa Bar, benannt nach den kleinwüchsigen Arbeitern der Schokoladenfabrik, umgesetzt. Bevor sie die Bar Anfang Oktober eröffneten, mussten sie einige Hürden überwinden.

Nicht nur die Renovierung der Räumlichkeiten war sehr aufwendig, auch stellte sich unerwarteterweise Warner Brother Amerika, die den Film „Charlie und die Schokoladenfabrik“ produziert haben, quer. „Die haben 1,3 Millionen Dollar dafür verlangt, dass wir die Bar im Stil von dem Film einrichten wollen. Da mussten wir umdenken und deswegen ist sie jetzt nur in Anlehnung an den Film gestaltet“, erzählt Krüger.

Dass das Motto der Bar sich um Charlie und die Schokoladenfabrik dreht, ist trotz alledem nicht zu übersehen – und zu schmecken. Denn auch die Cocktailkarte ist dementsprechend angepasst. So steht beispielsweise der Wonkaholic zur Auswahl – ein Cocktail, den Barkeeper Ben da Cruz aus weißem Rum, Crème de Cacao, Apricot Brandy, Sahne, Schokosirup und Pfirsichsaft kreiert hat. Süß, schokoladig und fruchtig zugleich. Umso süßer sind dafür die Snacks: Brownies, Cupcakes, Popcorn und Süßigkeiten, die extra aus Amerika importiert wurden. (lr)

Feger

Mit vereinten Kräften von Freunden und Familie wurde gestrichen, gewerkelt und nächtelang vorbereitet. Sieben Wochen hat die Renovierung des Ladens gedauert, bis alles stand. Und es sieht alles andere als selbstgemacht aus. Wo einst der Bierhimmel frisch Gezapftes austeilte, befindet sich heute der Feger. Feger? „Wir haben nach einem Namen gesucht, der hier in die Gegend passt. Feger ist dann durch ‚heißer Feger‘ entstanden. Wir wollen mit unseren Gästen Spaß haben und eine gute Zeit verleben“, erzählt Evelyn Stange. Gemeinsam mit Magdalena Wimmer hat sie die Bar eröffnet.

Die Gäste sitzen auf petrolfarbenen, gepolsterten und sehr gemütlichen Bänken in kleinen Sitznischen. Auf den dunklen, rustikalen Holztischen stehen Kerzen, die für eine gemütliche Atmosphäre sorgen. Etwas zurückgezogener sitzt es sich im hinteren Teil des Ladens. Dort werden zum Beispiel der Salty Dog aus Wodka, Grapefruit, Zucker und Salz, der Geschliffene Korn aus Korn, Sauerkirschlikör und Soda, aber allen voran der Signature-Drink des Hauses zubereitet: Las Fegers. Wer einen Cocktail vermutet, liegt falsch. Bei Las Fegers handelt es sich originellerweise um ein Kurzgetränk, das nach geheimer Rezeptur gemischt und in einem winzigen Kristallglas serviert wird. (fb) 

Still learning German? That's OK – we translated this article into English as well!


Zyankali Bar, Gneisenaustraße 17, Kreuzberg, Tel. 030 68 83 01 70, www.zyankali.de


Umpa Lump Bar, Greifenhagener straße 44, Prenzlauer Berg, Tel. 030 23 92 92 81, www.umpalumpbar.de 


Feger, Oranienstraße 183, Kreuzberg, Tel. 030 23 10 20 15 


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