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Ausflug

Spätsommerwanderungen | Feldhasen und Ausblicke

       09. September 2011       

Vier Wanderungen durch das grüne Berlin.

Der Herbstwind weht uns schon um die Nase. Doch das Wochenende soll noch einmal spätsommerlich schön werden. Perfekt für eine Wanderung durch Berlins grüne Seite. Wir empfehlen vier Wanderungen, alle erreichbar mit der BVG:

1. Das Wuhletal

Wann ist man schon mal in Marzahn? Auf dem Weg zum Startpunkt kommt man vorbei an den berühmt-berüchtigten Plattenbaugebieten. Direkt dahinter aber beginnt aber die grüne Seite Marzahns, die kaum jemand kennt. Immer parallel zum Flüsschen Wuhle zieht sich der Weg bis nach Köpenick. Gespickt mit zahlreichen Wiesen, Spielplätzen, Bänken und sogar Aussichtsplattformen auf dem Kienberg und der Biesdorfer Höhe: Berlin zur einen, Brandenburg zu anderen Seite. Vier Kilometer des Wanderwegs sind als Naturlehrpfad gestaltet. Zu entdecken sind interessante Beschilderungen zu Nist- und Futterplätzen, denn das Wuhletal ist vor allem durch seinen Reichtum an teilweise gefährdeten Tier- und Pflanzenarten bekannt. Selbst Feldhasen und Mauswiesel wurden schon gesichtet. Wegen seiner flachen Struktur ist der Weg für junge Eltern mit Kinderwagen und ältere Menschen besonders empfehlenswert und bietet sich außerdem zum Radeln, Skaten oder Joggen an. Die Wanderung endet am S-Bahnhof Köpenick oder bereits auf halber Strecke am S-Bahnhof Wuhletal.

Strecke: Vom Osten Marzahns bis nach Köpenick

Länge: 8 bis 15 Kilometer

Beginn: S-Bahnhof Ahrensfelde

Ende: S-Bahnhof Wuhletal oder S-Bhf. Köpenick

Highlight: Krasse Kontraste: Platte trifft auf Naturlehrpfad, Feldhasen und Mauswiesel

 

2. Das Erpetal

Fas Flüsschen Erpe schlängelt sich durch die üppige Wiesenlandschaft von Neuenhagen bis zur Köpenicker Müggelspree. Die aufgestauten Teiche des Erpetals formen Feuchtwiesen, in denen über 350 Arten Farn- und Blüten- und Kulturpflanzen gedeihen. Als Einstiegsmöglichkeit in den Wanderweg empfiehlt sich der S-Bahnhof Friedrichshagen. Von dort geht es durch den Kurpark, links in die asphaltierte Straße direkt zur Erpe. Weiter geht es am Ostufer der Erpe zur Ravensteiner Mühle in die Erpestraße. An der Mühle angekommen eröffnet sich ein wundervoller Blick über die weiten Wiesen und Fließtäler des Flusses. Über die Erpebrücke an der Heidemühle folgt man den Markierungen in den Dahlwitzer Forst mit seinem alten Baumbestand Richtung Dahlwitz-Hoppegarten. Hat man die Berliner Straße überquert, nimmt man den Weg rechts in eine Parkanlage samt Schloss und folgt dem Hinweisschild „Rennbahn”, das vorbei an einem alten Friedhof zur traditionsreichen Galopprennbahn Hoppegarten leitet. Die Wanderung endet am S-Bahnhof Hoppegarten. Regelmäßig legen hier am Wochenende DJs auf.

Strecke: Von Neuenhagen bis zur Köpenicker Müggelspree

Länge: 10 Kilometer

Hin: S-Bhf Friedrichshagen

Zurück S-Bhf Hoppegarten

Highlight: Der Blick von der Ravensteiner Mühle.

 

3. Das Tegeler Fließ

Das Tegeler Fließ im Norden Berlins ist in seiner Vielfalt ein einzigartiges Biotop, das vielen Tieren und Pflanzen einen Lebensraum bietet, in dem sie sich noch fast ungestört entwickelt können, darunter viele Tiere, die auf der Roten Liste gefährdeter Arten stehen. Man startet den sechs Kilometer langen Wanderweg am S-Bahnhof Hermsdorf und kommt, wenn man rechts durch die Schloßstraße läuft, an der Apostel-Paulus-Kirche vorbei. Weiter geht es in die Berliner Straße zum „Wirtshaus am Fließ”, dann in die Straße „Alt Hermsdorf”, die direkt zum „Tegeler Fließ” führt, einem 12 km langen Flüsschen, das von Basdorf aus in den Tegeler See mündet und sich zum Hermsdorfer See erweitert. Der Wanderweg führt zur Straße „Am Freibad”. Rechterhand eröffnet sich der Ziegeleisee. Sollte das Wetter noch mal richtig schön werden, kann man hier schwimmen gehen oder sich in der Gaststätte stärken. Zurück geht es durch die Seebadstraße vorbei an den ehemaligen Tongruben, die im 19. Jahrhundert zu einer Ziegelei und Tonwarenfabrik gehörten, u.a. wurden dort Klinkersteine für das Rote Rathaus hergestellt.

Strecke: Von Hermsdorf bis zum Ziegeleisee

Länge: 6 Kilometer

Hin: S-Bhf Hermsdorf

Zurück: S-Bahnhof Waidmannslust

Highlight: Stegwanderweg, der über das Fließ führt.

 

4. Havelhöhenwanderweg

Nicht verwirren lassen: Hohe Gipfel, die es zu erklimmen gilt, hat der Havelhöhenwanderweg nicht zu bieten. Berliner schwärmen dennoch vom Panorama, den der Weg entlang des Steilufers der Havel bietet. Bis nach Kladow schweift der Blick, insgesamt 15 Aussichtspunkte laden zum Verweilen und Erholen ein. Ausgangspunkt unserer Wanderung ist der S-Bahnhof Pichelsberg. Von hier führt der Weg zum Wanderweg über die Tharauer und die Angerburger Allee bis zur Havelchauseee. Nun haben wir den Wanderweg erreicht und halten uns links. Am Wegesrand gibt etwa 30 Infotafeln, die über die Sehenswürdigkeiten der Umgebung aufklären. Zum Beispiel geht es vorbei am Grunewaldturm, der Halbinsel Schildhorn oder der Insel Lindwerder. Insgesamt rund zehn Kilometer lang ist der Weg, der die Murellenschlucht am Olympiastadion mit dem Strandbad Wannsee verbindet. Mit ihren steilen Anstiegen und engen Windungen sind einige Streckenabschnitte sportliche Herausforderungen, andere Teile des Wanderwegs sind dagegen flach genug für Spaziergänger mit Kinderwagen oder auch für Rollstuhl- und Fahrradfahrer. Das Strandbad Wannsee ist das Ziel der Wanderung.

Strecke: Von Pichelsdorf bis zum Nikolassee

Länge: 10 Kilometer

Hin: S-Bhf Pichelsberg

Zurück: S-Bhf Nikolassee

Highlight: Der Ausblick über die Havel

 


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