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Berlinale

Dennis Hoppe | 37, aus Berlin

       12. Februar 2014       

Umfrage auf dem Streetfood Market während der Berliner Filmfestspiele.

Die Berlinale ist das Publikumsfestival überhaupt und einer der kulturpolitisch wichtigsten Veranstaltungen der Haupstadt Berlin. Immer wieder bringt die internationale Filmszene innovative Anstöße. Das schlägt sich in allen Genres und auch in der Gastgeberschaft nieder. Denn auf  Lebensqualität legt das Berlinale-Team ebenfalls großen Wert. Deshalb gibt es nicht nur das Kulinarische Kino als erfolgreiche Sektion, sondern dieses Jahr zum ersten Mal einen Streetfood Markt. Sechs Trucks versorgen das internationale Publikum am Potsdamer Platz mit Burgern, Ramen-Suppen und Spätzle.

Was haben Sie bisher auf dem Streetfood Market gegessen?

Ich habe Käsespätzle und eine japanische Suppe gegessen. Beides war sehr lecker.

Kennen Sie die Stände bereits aus der Markthalle Neun?

Ich kenne ehrlich gesagt nicht mal die Markthalle (lacht).

Welche Filme haben Sie auf der Berlinale bisher gesehen?

Ich habe Tui Na, Kraftidioten, Watermark, Aimer, Boire et Chanter und einige Kurzfilme gesehen.

Welcher dieser Filme hat Ihnen am besten gefallen?

Ehrlich gesagt Kraftidioten, obwohl ich den Titel ziemlich idiotisch finde (lacht). Der englische Titel ist wesentlich aussagekräftiger, da heißt er In Order of Disappearance. Es ist eigentlich eine traurige Geschichte. Es geht um einen Vater, der erfährt dass sein Sohn gestorben ist und er glaubt nicht daran, dass es eine Überdosis Heroin gewesen sein soll. Er rächt sich. Also der Film geht um Rache. Das war schön stringent erzähltes Kino. Tragisch, aber sehr witzig, tolle Schauspieler, tolle Landschaft, sehr viel Schnee. Ich hatte wirklich großen Spaß und das Publikum hat vor Lachen geschrien.

Maximilian Mann

Benjamin Hembus, 45, aus Berlin

Was haben Sie gerade gegessen und wie hat es geschmeckt?

Ich habe die Käsespätzle gegessen und die haben mir sehr gut geschmeckt. Ich fand es auch schön dass man sieht wie sie live gehobelt werden.

Kennen Sie die Stände schon aus der Markthalle in Kreuzberg?

Nein, ich bin zwar Kreuzberger, wohne aber direkt um die Ecke der anderen Markthalle.

Welche Filme haben Sie bisher gesehen?

Ich kriege nicht mehr alle 15 zusammen. Überrascht hat mich Blind weil es einem erstmal einfallen muss das Thema Blindheit so witzig zu erzählen. Ich habe auch noch das Musical God Help the Girl und Über-Ich und Du gesehen und gerade eben eine Dokumentation über Fotografie, Finding Vivian Maier.

Wenn Sie einen der Filme auf Platz 1 setzen müssten, welcher wäre es?

Dann würde ich mich weigern (lacht), weil sie alle so unterschiedlich sind.

Maximilian Mann

Edith Keibel, 63, aus Berlin

Was essen Sie gerade?

Ich esse K-Town, eine koreanische Suppe mit Nudeln, Frühlingszwiebeln und einem rohen Ei. Das ist sehr lecker und genau das Richtige bei den kalten Temperaturen.

Wieviele Filme haben Sie bisher auf der Berlinale gesehen?

Ich habe bisher leider nur 3 Filme geschafft. Gefallen hat mir Check.

Und warum?

Er war bewegend, anrührend und er hat zum Teil auch ein anderes Bild von Berlin gezeigt. Ich hätte auch gerne The Grand Budapest Hotel gesehen, aber das habe ich leider nicht geschafft. Ich glaube der hätte mir auch sehr gut gefallen.

Yves Le Carpentier, 36, aus Frankreich & Daniela Kurp, 33, aus Berlin

Was habt Ihr gerade gegessen?

Daniela: Wir haben sehr leckere japanische Suppe gegessen.

Yves: Meine war mit Tofu.

Daniela: Ja, deine war mit Tofu und auf Fischbasis und meine war vegetarisch und mit Ei. Wir waren heute zum ersten mal hier auf dem Markt, aber wir kennen auch die Markthalle.

Welche Filme habt Ihr schon gesehen?

Yves: Ich habe nur zwei Filme gesehen, das war einmal Hüter meines Bruders bei den Talents.

Daniela: Das war der Eröffnungsfilm in den Berlinale Talents.

Yves: Ja. Und der andere war im Friedrichstadtpalast, Monuments. Die waren beide sehr gut. Der erste ist ein kleiner Film, eine alltägliche Geschichte mit normalen Leuten und der andere war eine große Produktion. Beides sehr nett.

Daniela: Sie sind beide sehr verschieden, haben mir aber sehr gut gefallen. Das sind jetzt vielleicht nicht meine Lieblingsfilme, aber sie waren beide wirklich sehr gelungen.

Was habt Ihr für Erwartungen an die Filme hier auf der Berlinale?

Yves: Ich habe keine Erwartungen, ich informiere mich nicht oder nur sehr wenig und ich habe auch vorher keine Trailer oder Teile von den Filmen gesehen.

Daniela: Das ist bei mir auch so, Natürlich guckt man ein bisschen, welche Filme besonders interessant sind, was vor allem die Filme betrifft, die vorher schon sehr gehyped werden, wie z. B. Momuments Men oder auch der Eröffnungsfilm der Berlinale generell, aber bei den kleinen ist es umso schöner, finde ich, wenn man reingeht und gar nicht weiss, was passieren wird und dann am Liebsten positiv überrascht wird.

 

Nicole Kühner, 38, aus Berlin


Was gab es bei Ihnen und wie hat es geschmeckt?

 

Käsespätzle, die waren sehr lecker, hier vom Käsespätzle-Truck. Ich kenne die aus der Markthalle, aber da gehe ich nicht so gern hin, das ist mir einfach zu voll.

 

Welche Filme haben Sie schon gesehen?

Ich habe schon einige Filme gesehen, ich komme gerade aus einem und gehe gleich in den nächsten.

Und welcher hat Ihnen am Besten gefallen?

(zögert) Ich geh grad die Filme durch... ich mochte Finding Vivian Maier sehr gern. Das war ein sehr überraschender Film, ein Dokumentarfilm. Den fand ich gut, weil es um das Leben ein sehr faszinierenden, überraschenden Person geht, die Jahrzehnte lang, ja, ihr Leben lang in Amerika als Nanny gearbeitet hat und heimlich lieber Street Art fotographiert hat. Und das ist rausgekommen, weil der Regisseur... ach ich mach jetzt hier nicht die ganze Synopse. Finding Vivian Maier, kann sich jeder angucken, Punkt.

 

Gert Mustermann, 58, aus Berlin


Was haben Sie gegessen?


Das Koreanische hier, K-Town, die Nudelsupppe

Hat es Ihnen geschmeckt?

Großartig, so wie erwartet, deshalb bin ich hergekommen, ich wollte eine scharfe, koreanische Nudelsuppe. Ich kenne die Markthalle, aber das Koreanische hatte ich dort noch nicht.

Welche Filme haben Sie schon gesehen?

Ich habe noch nicht so viele gesehen, 10 Filme erst und 15 sollen es noch werden.

Und welcher hat Ihnen bisher am Besten gefallen?

71 über den Nordirland-Konflikt in Belfast hat mir mit Abstand am Besten gefallen. Da ist exemplarisch ein Soldat, der eigentlich was Schönes von der Welt sehen wollte und dann in seinem Heimatland landet. Das ging offenbar vielen so, als ganz unerwartet so richtig Krieg war, das war so nicht vorgesehen. Das ist sehr hart und geht bis an die Schmerzgrenzen, mit dem Sound und dem Filmschnitt, aber großartig gemacht und bringt viel von der Atmosphäre rüber.

Welche Filme werden Sie sich noch anschauen?

Was ich unbedingt noch sehen will, wofür ich aber leider noch keine Karte hab ist dieser Architekturfilm, Cathedral of Culture, das ist ein reiner Dokumentarfilm in 3D. Den gab es auch schon im TV, aber sowas muss man einfach im Kino sehen.

Helen Gerritsen, 35, aus Berlin & Alexander Markov, 41, aus St. Petersburg 

Was habt Ihr gegessen?

Helen: Ich habe heute Räucherlachs gegessen. Ich kannte den eigentlich schon, weil ich regelmäßig in die Markthalle gehe. Meins war super. Wie war dein´s?
Alexander: (zögert) Interessant.

Was war es denn?

Alexander: Es war Ceviche, meinem Geschmack nach ein bisschen zu scharf, aber die Qualität ist trotzdem gut hier.

Welche Filme werden Sie sich denn noch anschauen?

Helen: Also wir sind als Fachbesucher hier, das bedeutet, dass man sich vorher einen langen Plan mit Filmen macht, die man sehen will. Manchmal sind das dann auch fünf am Tag, ganz schön viel.
Alexander: Ich habe schon ein bisschen geplant, ich suche Dokumentarfilme. Ich bin hier als Kurator für das Filmfestival „Message to Man“ in St. Petersburg und ich suche interessante Filme für unser Programm, auch Kurzfilme oder was Experimentelles. Wir haben einen Wettbewerb für Experimentalfilme.

Und was habt Ihr für Erwartungen an die Filme?

Helen: Also mir fällt jedes Jahr wieder auf, dass, wenn man die Beschreibungen liest und nur auf Basis der Beschreibung in einen Film geht, man oft enttäuscht wird. Manchmal hat man aber solche Beschreibungen wie „Eine Frau, auf dem Land, allein in einem Haus“, die sich erstmal sehr langweilig anhören, das sind am Ende die besten Filme, die einen dann überraschen.
Alexander: Im Prinzip ist die Berlinale für mich ein Festival, das sehr viel Kreativität ausströmt, sie ist wie eine Batterie für mich oder eine Dose voll Kunst. Ich schätze dieses Festival.  

Susan Stone, 43, aus Berlin


Was hast du gegessen?


Einen Schoko-Himbeer-Gugelhupf.

Wie hat es dir geschmeckt?

Es war sehr lecker. Ich habe am peruanischen Stand auch schon einen Tacco mit Guarcamole gegessen und Kaffee getrunken. Ich bin sehr sehr froh, dass dieses Jahr der Street-Food-Markt da ist. Es ist meine siebte Berlinale und jedes mal konnte man nur in den Potsdamer Platz Arkaden oder bei Mc Donalds etwas essen. Das war immer sehr teuer und schmeckt nicht. Man bekommt an den Ständen auch Quittungen, das ist natürlich praktisch für die Reisekostenabrechnung.

Welchen Film hast du schon gesehen?

Grand Budapest Hotel. Der Film war unglaublich. Er spielt in Osteuropa, wurde teilweise in Görlitz gedreht und das Gefühl einer osteuropäischen Kleinstadt wird sehr gut rübergebracht.

Welche Film wirst du dir noch ansehen?

Heute Abend gehe ich zur Pressevorführung von American Hustle. Also etwas ganz anderes im Gegensatz zu Grand Budapest Hotel.

Wirst du dir noch weitere Filme ansehen?

Ja. Im letzten Jahr habe ich 30 Filme angesehen. Dieses Jahr werde ich wahrscheinlich etwa 15 bis 18 schaffen. 

Sahand Zamani, 30, aus Berlin

Was hast du gegessen?

Ein Dirty-South-Beefsandwich mit Käse und Äpfeln. Das habe ich schon öfter gegessen und ich bin sehr froh, dass jetzt auch auf der Berlinale Street-Food angeboten wird. Eigentlich ist es das Festival mit dem schlechtesten Essen, was sich durch das Street-Food jetzt erheblich verbessert hat. Ansonsten müsste man die Berlinale eigentlich wegen schlechtem Essen boykottieren. (lacht)

Welchen Film wirst du dir ansehen?

La voie de l'ennemi. Von den Filmen, die in den Wettbewerb kommen, sind für mich ca. eine handvoll interessant. Ich entscheide je nach Regisseur und Schauspielern welche Filme ich mir anschaue.

Hast du Erwartungen an den Film?

Ich glaube das dieser Film einer derjenigen ist, der internationales Niveau halten kann. Man hat ja immer große Erwartungen, gerade z.B. bei Erstlingswerken und wird dann oft enttäuscht. Bei diesem Film kann man aber schon davon ausgehen, dass er einen begeistern können wird. 


Rory O'Connor, 25, aus Irland

Wa hast Du gerade gegessen?

Ein Schinkensandwich von dem Street Food Truck hier, hinter mir.

Wie war es?

Er war spitze.

Welchen Film hast Du auf der Berlinale schon gesehen?

The Grand Budapest Hotel. Das ist ein Wes-Anderson-Film über ein fiktives Hotel und den Concierge dort – es ist so eine Art Märchen, sehr expressionistisch.

Hat er dir gefallen?

Ja, er war großartig, wahrscheinlich der beste Film, den Wes Anderson seit langem gemacht hat.  

 

(Interviews: Johanna Tesmer & Bettina Kroner)

 

Streetfood Market während der Berlinale: 6. bis 16.2., Joseph-von-Eichendorffgasse, am Potsdamer Platz, Tiergarten, www.markthalleneun.de


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