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Heimat

Essbarer Kiez | Unkraut zum Genießen

       13. September 2013       

Auf Entdeckungstour zu den unsichtbaren Gärten im Soldiner Kiez.

Kaum einer würdigt sie eines Blickes – die kleinen traurigen Pflanzen am Straßenrand, die als Unkraut verschrien sind. Zu Unrecht, verbergen sich hinter dem sogenannten Unkraut doch oft nährreiche und gesunde Kräuter und Salate die (wenn nicht gerade am Straßenrand gewachsen) zu wohlschmeckenden Mahlzeiten verarbeitet werden können.

Um die vergessenen Pflanzen wiederzuentdecken, veranstaltet Sara Meiers Wildkräuterspaziergänge, beispielsweise die Panke entlang. In solchen Gebieten, geschützt vor Abgasen und Müll, können Pflanzen wie Rucola, Löwenzahn und Schafgarbe gedeihen. Seitdem der Schnee im Frühling gewichen war, veranstaltete die Dozentin für Pflanzenheilkunde ihre Spaziergänge durch den Essbaren Kiez. Im Rahmen des Kulturfestivals WeddingMoabit 2013 an diesem Wochenende kann man sich am 15. September zum letzten Mal in dieser Saison auf die Suche nach den pflanzlichen Entdeckungen machen. Das Festival wurde in diesem Jahr erstmalig auch auf Moabit ausgeweitet und soll es ermöglichen, das lebendige Kulturleben der beiden Bezirke zu entdecken. Programmgestalter sind hierbei die Kulturakteure selbst.

Kulturakteure wie Sara Meiers, die die „Natur im Bezirk handgreiflicher machen will“. Die Leute sind oft erstaunt, dass man nicht in die wilde Natur fahren muss, berichtet sie, um essbare Pflanzen ernten zu können. Mit ihren Spaziergängen will sie nicht nur den Blick auf die grünen Ecken des Bezirks lenken, sondern auch dazu beitragen, ein anderes Bewusstsein zu schaffen. Es sind potenzielle Lebensmittel die am Straßenrand wachsen, die geschützt und bewahrt werden sollten um die „Ernährung zurück in die Stadt zu holen“.

Mit Rezeptideen und anschließenden Buffet sprechen die Spaziergänge nicht nur Entdecker, sondern auch Feinschmecker an. Ein Rucola-Salat mit Erdbeeren und Parmesan ist ebenso wohlschmeckend wir eine gebackene Banane mit Honig, Butter und gerösteter Schafgarbe. Neben den zahlreichen Verarbeitungsmöglichkeiten werden auch die heilenden Wirkungen der gefundenen Pflanzen vermittelt. Das Unkraut in unserer Umgebung ist also mehr als nur klein und grün – es ist möglicherweise essbar, heilend und daher schützenswert.

(lbr)

Mehr zum Essbaren Kiez auf: www.küche-der-7-tugenden.de, ausführliches Programm zum Festival vom 13.09.-15.09.13: www.kf-wm.de


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