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Präsentationen

Frismakers Festival | Präsentationen in 300 Sekunden

       12. September 2013       

Das „Frismakers Festival“ soll informieren, Austausch fördern und vernetzen. Viel Zeit gibt es dafür nicht.

Wer kennt das nicht: In der Schule, in der Uni und bei manchen auch später im Job, verfolgt einen die Langlebigkeit eines Vortrags. Noch halbwegs interessiert beobachtet man, wie der Referent sein Equipment aufbaut. Die PowerPointPräsentation erscheint: 85 Folien! Das kann ja was werden, denkt man und stellt sich instinktiv auf 90 Minuten Dösen ein.

Das Phänomen der kurzen Konzentrationsspanne bei Vorträgen ist bekannt, es hat sogar schon einen Namen: Death-by-powerpoint-Syndrom. Selbst bei spannenden Themen und cleveren Referenten besteht die Gefahr, dass dem Zuhörer ein großer Teil eines langen Vortrags einfach entgeht.

Die niederländische Innovationsplattform „Frismakers“ versucht auf ihrem „Frismakers Festival“, Abhilfe zu schaffen. Kurz und knapp, auf das Wichtigste beschränkt, können Unternehmen ihr Konzept vorstellen. 300 Sekunden bekommen sie dafür. Ihre Folien laufen automatisch weiter, so dass die Präsentation präzise strukturiert sein muss.

Zeiteffizienz ist das Stichwort. Ob diese auf der höchsten Stufe erreicht wird, ist eine andere Frage. Denn eine solche Präsentationsform erfordert viel Erfahrung und Professionalität vom Referenten. Bei dem Gründer von „Endocode“, einem Softwareentwicklungsbüro für Open Source Software mit integrierter Aktiengesellschaft, stimmt alles. Ruhig und informativ erzählt er, warum es sinnvoll ist, die Mitarbeiter als Teilhaber an einem Projekt mit ins Boot zu holen. Nach den 300 Sekunden kann sich selbst der absolute Laie etwas darunter vorstellen. Der Gründer von „Our/Berlin Vodka“ hat mehr Schwierigkeiten, seine Idee auf den Punkt zu bringen. Obwohl das Konzept interessant klingt – eine Destille in jeder Stadt, die dann lokale Eigenheiten in den Geschmack einbringt – ist seine Präsentation weniger überzeugend. Die Zeitknappheit wird für ihn zum Problem, die Darstellung wirkt oberflächlich.

Auch die beste Methode schafft es also nicht, den Zuhörer bei ständiger Konzentration zu halten. Es kommt wieder mal auf den Menschen an und auf das, was er aus dem Thema macht. Auch 300 Sekunden können einem sehr lang erscheinen. (lj)

 


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