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Sport

Spikes auf dem Eis | Saisonende im Eisstadion Wilmersdorf

       04. März 2014       

Was macht ein unbedecktes Eisstadion eigentlich im Sommer? Eine Bestandsaufnahme zum Saisonende.

Den besten Blick auf den Eisring im Horst-Dohm-Eisstadion hat wohl Leiter Jürgen Radzymski. Sein Büro thront hoch über dem Eis und ist ein wahrer Ruhepol, im Vergleich zum Trubel unten auf der Eisfläche. Zum Ende der Saison werden es gewöhnlich immer weniger Besucher, doch ein paar Schulgruppen reichen aus, um den 400-Meter-Ring sehr belebt aussehen zu lassen. Noch bis zum 9. März besteht für Besucher die Möglichkeit sanft über das Eis zu gleiten, dann ist diese Saison vorbei und das Eisstadion wartet auf den nächsten Winter.

Mit grob 200 000 Besuchern könne man aber absolut zufrieden in den Sommer gehen, berichtet Radzymski. Und ein Highlight steht ja noch an: wie in jedem Jahr wird das Eis nicht einfach abgetaut, sondern regelrecht verschrottet, wenn beim Eisspeedway Motorräder mit 2,8 cm langen Spikes an den Reifen den Untergrund durchbohren. “Für Läufer ist das Eis danach nicht mehr zu gebrauchen“, sagt Radzymski. Die normalerweise 7 cm dicke Schicht wird für dieses Event auf knapp 20 cm erhöht wird: “So ein Reifen mit Spikes ist wie eine Kettensäge!“ Wäre die Eisschicht dünner, würde das Beton darunter und somit die ganze Kälteanlage beschädigt werden. “Kennen Sie noch die Metallplatte, hinten in alten Kühlschränken? So ist das bei uns auch, hier stecken 64 km Stahlrohre mit Kältemittel im Beton, die ihrer Umgebung die Wärme entziehen.“ In diesem 6200 m² großen open-air Kühlschrank fahren am 14. und 15. März viele tollkühne Extremsportler um die deutsche Meisterschaft im Eisspeedway - “Das 41. Mal hier im Eisstadion. Wir hatten auch schon Weltmeisterschaftsrennen”, fügt Radzymski stolz hinzu. Nach vielen Jahren wird das Event in diesem Jahr von einem neuen Verein geplant und man erwartet ein volles Haus, bevor er hier im Sommer deutlich leerer wird.

“Im Winter haben wir Zusatzpersonal und sind insgesamt 15 Mitarbeiter. Im Sommer sind wir nur zu siebt und machen hauptsächlich Wartungsarbeiten, im Fuhrpark oder an der Kälteanlage. Da sind dann alle ausgebildete Handwerker und wir können das Meiste selbst machen”, sagt Radzymski. Auch auf der Bahn sind im Sommer weniger Menschen. Sobald das letzte Eis geschmolzen ist, wird die Betonbahn für Inlineskater geöffnet. Bis 16 Uhr kann jeder fahren, danach kommen die Vereine, die im Winter Eislaufen und versuchen auf Inlinern im Training zu bleiben.   

(bk)

Horst Dohn Eisstadion, Fritz-Wildung-Straße 9, Berlin-Wilmersdorf,Sasionende: 9. März, Deutsche Meisterschaft im Eisspeedway: 14.+15. März, www.horst-dohm-eisstadion.de


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