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Tiergarten in Serie

Tiergarten Süd | Ein vergessenes Viertel?

       30. September 2013       

Das Hilker Medienbüro befindet sich in Tiergarten Süd, einer Gegend, in der sich gerade so einiges verändert. In unserer neuen Reihe beleuchten wir aktuelle Entwicklungen.

Tiergarten, im Westen Berlins gelegen und von sechs Bezirken eingegrenzt, ist eine bunte Mischung. Auf der einen Seite stehen kulturelle Einrichtungen wie der Wintergarten und zahlreiche Galerien, auf der anderen die Prostitution auf der Kurfürstenstraße. Trotz kultureller Vielfalt, ist keine klare Linie erkennbar. Handelt es sich um ein neues Künstlerviertel, das durch den Boom an Galerien in den letzten Jahren geprägt wurde? Zeichnet Immigration das Stadtbild zwischen Lützowplatz und Gleisdreieck? Richtig bejahen, aber auch verneinen kann man keine dieser Fragen. Um so interessanter ist es zu beobachten, wohin sich der Kiez entwickelt.

 

In jüngster Zeit sieht sich die ansässige Bevölkerung mit Veränderungen konfrontiert, die bereits schon länger im Friedrichshain und Kreuzberg zu beobachten sind. Häuser müssen neuen Gebäuden mit Eigentumswohnungen weichen, Luxusmodernisierungen nehmen zu und einkommensschwächere Haushalte werden verdrängt. „Wir haben uns bis jetzt immer gewundert: Wir liegen nah am Potsdamer Platz und man kann sagen, wir waren bis jetzt in einem Dornröschen Schlaf“ erzählt Jörg Krohmer vom Quartiersmanagement Tiergarten-Süd über die Veränderungen in seinem Revier. Eine attraktive Lage ist es ohne Frage. Aber will man Berlin an andere Metropolen wie London und Paris angleichen, wo sich der Normalverdiener schon lange keine Wohnung in Zentrumsnähe mehr leisten kann?

 

Es sieht ganz so aus. Bauprojekte schießen aus dem Boden und Wohnungen werden für viel Geld verkauft. Das überraschende ist: Niemanden scheint es zu stören. Wo in Neukölln und Kreuzberg Demonstrationen und Protest auf die Veränderung folgen, reagiert Tiergarten-Süd auffallend gelassen. In den kommenden Artikeln dieser Serie sollen verschiedene Aspekte der Neuerfindung des Kiezes genauer betrachtet werden.

 

(lbr&fz)

 

 


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