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Thema

Give Something Back To Berlin | Hilfe von Zugezogenen

       18. Juli 2013       

Ein neues Projekt hilft Wahlberlinern dabei, sich sozial zu engagieren.  

Spaziert man an einem sommerlichen Abend durch Friedrichshain oder Kreuzberg, findet man die Parks und Plätze bevölkert von jungen Menschen unterschiedlichster Nationalitäten. Dass diese Menschen hier nicht alle Urlaub machen, erfährt man spätestens im direkten Gespräch. Tatsächlich hat sich Berlin in den letzten Jahren zu einer der beliebtesten Metropolen Europas für Expatriates entwickelt. Im Gepäck haben die jungen Leute Kreativität, Spontanität und Innovationskraft. Dinge also, die Berlin als kulturelle Hauptstadt und Start-up-Wunder prägen. Die Kehrseite der Medaille: mit steigenden Mieten werden sozialschwache Bewohner in die Randbezirke der Stadt verdrängt. Das schürt natürlich Vorbehalte und Abneigung in der Alt-Bevölkerung. Ein neues Projekt der schwedischen Wahlberliner Annamaria Olsson and Anders Ivarsson will dem nun etwas entgegensetzen.

„Wir möchten es jungen Wahlberlinern einfacher machen, sich zu engagieren und etwas zur örtlichen Gemeinschaft beizutragen“, verkünden die Beiden auf ihrer Projekt-Homepage www.givesomethingbacktoberlin.com. Diese Plattform ermöglicht es Freiwilligen, auf einfache Art mit sozialen Organisationen in Berlin in Kontakt zu treten, und zwar auch ohne Deutschkenntnisse. Einfach den Wunschjob über die Homepage aussuchen, Kontaktformular auf Englisch ausfüllen, fertig! Zur Wahl stehen etwa Kochen für benachteiligte Kinder, Mithilfe bei einem Theater-Projekt für Obdachlose oder die Reparatur von Alt-Elektrogeräten. „Das ist eine ganz tolle Initiative“, äußert sich die Vertreterin von GEBEWO Soziale Dienste Berlin, Lina Antje Gühne begeistert. Die Organisation bietet mithilfe von 'Give Something Back To Berlin' Yogakurse für obdachlose Frauen sowie kulturelle Aktivitäten für Suchtkranke und Langzeitarbeitslose an. „Die Leute sind total freundlich und kooperativ. Man merkt, das Projekt ist nicht nur eine Kopfgeburt!“

Über die Platform können sich die jungen Leute außerdem mit ihren Kenntnissen und Fähigkeiten vorstellen und damit sozusagen „öffentlich anbieten“ – alles für den guten Zweck. Für ihre Idee haben die beiden Schweden kürzlich schon eine Auszeichnung der Montag Stiftung Urbane Räume aus Bonn erhalten. Nun muss es sich noch in Berlin herumsprechen. Internationale Hauptstadtfans profitieren nicht nur von der Metropole, sie tragen auch ihren Teil bei zum Gemeinschaftswohl.

(jp)

 


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