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Heimat

Herausforderung Herbst | Die BSR und die Laubplage

       13. November 2013       

Die Laubbeseitigung ist eine logistische Herausforderung im Großformat für die BSR.  

Strausberger Platz - ein nasskalter Herbstmorgen: Im sonst so rasant belebten Kreisverkehr eilen Fußgänger und Radfahrer heute nur mit größter Vorsicht. Das über Wochen angesammelte, feuchte Laub hat den Rand der Hauptverkehrsstraße zur Gefahrenzone werden lassen. Auch dem Autor dieses Textes wird das zum Verhängnis, die Diagnose nach dem Sturz: Oberschenkelhüftprellung. Grund genug, einmal bei der BSR nachzufragen.

Sebastian Harnisch ist seit Dezember 2012 neuer Pressesprecher der Berliner Stadtreinigung. Als ehemaliger Journalist weiß er das logistisch komplexe Vorhaben Laubbeseitigung mit großen Zahlen auszuschmücken. Berlin ist mit allein 400 000 Bäumen an öffentlichen Straßen die grünste Metropole Europas. Anfang Oktober verwandelt sich der schöne Anblick jedoch in Knochenarbeit für die 1400 MitarbeiterInnen der Berliner Stadtreinigung, welche im Rahmen der Laubbeseitigung im Einsatz sind. 95 000 Kubikmeter Laub fällt durchschnittlich pro Saison auf Straßen, Parks und öffentlichen Plätzen des Stadtgebiets an. 540 Fahrzeuge sind von 6 bis 22 Uhr im Einsatz, um bis Weihnachten kein Laub mehr sehen zu müssen. Dafür besteht keinesfalls Garantie, vor allem wenn ein verfrühter Wintereinbruch das Vorhaben im wahrsten Sinne des Wortes auf Eis legt.

Zu der Erfahrung am Strausberger Platz kann Harnisch nicht viel sagen, Unfallzahlen- und Statistiken lägen ihm nicht vor und würden auch von der BSR nicht erfasst. „Pro Laubsaison führen wir die Laubbeseitigung mehrfach durch – natürlich auch um für mehr Sicherheit der Passantinnen und Passanten zu sorgen“, erklärt Harnisch. „In manchen Gebieten welche bereits gut von uns gereinigt wurden fällt aber innerhalb kurzer Zeit so viel neues Laub, dass sogar der Eindruck entstehen könnte, wir wären noch gar nicht dort gewesen. Auch deshalb ist es wichtig, dass Fußgänger und Radfahrer unterwegs eine gewisse Vorsicht walten lassen. Wir können leider nicht immer und überall vor Ort sein.“

Was das Ganze noch schwieriger macht ist, dass zusätzliches Personal für die Laubbeseitigung fehlt und die herbstliche Herausforderung im Rahmen der regulären Stadtreinigung bewältigt werden muss. Es gibt zwar zusätzliche Schwerpunkteinsätze auf Straßen mit vielen Straßenbäumen oder in der Nähe von Parks mit besonders großen Bäumen. In laubärmeren Gebieten ist man aber dementsprechend weniger frequentiert im Einsatz.  So kann man vor der BSR den Hut ziehen für den Versuch, die unberechenbare Naturgewalt Laub zu bändigen. Allerdings bleibt einem als Radfahrer an der laubarmen Bundesstraße 1 wohl nichts anderes übrig, als auf einen verfrühten Wintereinbruch mit erwartbaren Fahrbedingungen zu hoffen.

(hl)

Weitere Infos zur Laubbeseitigung unter www.bsr.de


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