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Kunstverleih

Artothek des n.b.k. | Picasso für zu Hause

       02. Oktober 2012       

Große Kunstwerke für fast kein Geld: Die Artothek des neuen Berliner Kunstvereins verleiht Gemälde, Fotografien und Zeichnungen an jedermann.

Bis zu 15 Millionen Euro erzielt ein Werk Gerhard Richters am Kunstmarkt, eins von Picasso kostet gerne mal das Doppelte – in der Artothek des neuen Berliner Kunstvereins (n.b.k.) kann man sich Originale von Picasso, Warhol, Richter und Co. umsonst ausleihen. „Jeder, der in Berlin wohnt, kann bei uns vorbeikommen, seinen Personalausweis vorzeigen und ein Werk seiner Wahl mitnehmen“, erklärt Bärbel Kirchhoff, Leiterin der Artothek des n.b.k..

Das klingt unglaublich, ist aber wahr. „Unser Anliegen ist es, Kunst jedem, der sich dafür interessiert, zugänglich zu machen. Unabhängig vom Geldbeutel“, meint Kirchhoff. Ob Student oder Anwalt spielt keine Rolle. Man muss noch nicht einmal Mitglied des Vereins werden, um sich in der Artothek des n.b.k. Kunstwerke auszuleihen. Gegen eine Versicherungsgebühr von 1,50 € kann man sich für drei bis sechs Monate Eigentümer wichtiger Kunstwerke nennen. Mitgliedern wird sogar eine Leihfrist von einem halben bis zu einem Jahr gewährt. Sollte einem der Kaffee über das ausgeliehene Werk laufen, ist man durch die Versicherung abgesichert und muss nicht den Rest des Lebens für das Missgeschick bluten.

Artotheken gibt es mittlerweile in ganz Deutschland, die des n.b.k. war eine der Ersten - seit 1970 gibt es sie. „Wir haben heute über 4000 Kunstwerke des 20. und 21. Jahrhunderts im Angebot, von Malerei, Fotografie bis hin zu Zeichnungen ist alles dabei“, meint Bärbel Kirchhoff. Das reichhaltige Angebot wird gerne genutzt, „zwischen 10.000 und 11.000 Ausleihen haben wir im Jahr.“ Die meisten sind Privatpersonen, „Menschen, die sich die Werke zu Hause oder im Büro aufhängen. Aber auch Schulen, Kindergärten und andere Institutionen zählen zu den Ausleihern“, so Bärbel Kirchhoff.

Die Artothek trägt mit ihrem Kunstverleih nicht nur dazu bei, bildende Kunst einer breiten Öffentlichkeit zugänglich zu machen, sondern fördert gleichzeitig auch jüngere künstlerische Entwicklungen – denn viele Werke stammen von aufstrebenden jungen Künstlern.

(nas)



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