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Kunst

Front Row | Aus dem Archiv

       09. April 2014       

Die Galerie Contemporary Fine Arts in Berlin-Mitte öffnet ihr Archiv.

Beim Betreten der Galerie Contemporary Fine Arts fallen gleich auf den ersten Blick ziemlich viele Dinge ins Auge: Gemälde, Bücher, Skulpturen. Eine besonders auffällige Skulptur trägt den Namen Devil I. Sie ist aus weißem Gips und sieht ein wenig skurril aus, ein bisschen wie ein Wesen von einem anderen Planeten. Auf einem Tisch daneben, an eine kleine Pyramide gelehnt, stehen sogenannte Künstlerbücher von dem dänischen Künstler Tal R. Künstlerbücher sind Bücher, in denen nicht ein anderer Autor, sondern der Künstler selbst mit Text und Illustration seine Ideen und Ansichten wiedergibt. Doch wie hängen diese beiden Beispiele mit dem Rest der Ausstellung zusammen? Alles ist komplett unterschiedlich, ohne einheitlichen Stil oder ein Thema. Ohne Hintergrundinformationen fällt es schwer, den Zusammenhang der verschiedenen Stücke auf Anhieb zu verstehen.

,,Wir zeigen Werke von verschiedenen Künstlern, darunter Daniel Richter, Norbert Schwontkowski und Jonathan Meeses“, weiß Pressesprecherin Carolin Leistenschneider und erklärt das Konzept der Ausstellung: Die Galerie zeigt hier Dokumente aus ihrem über 20-Jährigen Archiv. Neben den Kunstwerken gibt es auch Kataloge, DVD's oder Poster - Publikationen, die zu den einzelnen Ausstellungen herausgegeben wurden, um so ein Stück davon mit nach Hause nehmen zu können. So erklärt sich auch die Reizüberflutung vom Anfang.

Auch der auf den ersten Blick etwas unscheinbare kleine Teppich Bu Sherwit ist Teil des Archivs. Er wurde aus Recyclingmaterial hergestellt, die Idee kommt aus Marokko, denn für marokkanische Weberinnen ist ein Teppich wesentlicher Bestandteil der häuslichen Einrichtung und der absolute Mittelpunkt im Familienleben. Die Frauen fertigten die bunten Teppiche mit verschiedenen Mustern für ihr zu Hause, verwendeten dabei aber entgegen den üblichen Materialien wie Schafwolle ausschließlich recycelte Textilien. Aus einer Tradition ist so Kunst geworden, die nun Teil der Ausstellung ist. Auf Grund von Bauarbeiten gibt es Front Row nur noch bis zum 19. April, statt wie ursprünglich geplant bis zum 26. April. Verschiedene Vorträge begleiten das Programm.

(jp)

Contemporary Fine Arts, Am Kupfergraben 10, Berlin-Mitte, Tel. +49 30 288 78 70, www.cfa-berlin.de

 


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