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Kunst

Hans Richter | Begegnungen – „Von Dada bis heute“

       27. März 2014       

Im Martin-Gropius-Bau kann man nun auf den Spuren Hans Richters wandeln.

Noch sieht man nichts. Aus allen Ecken dringen Worte und Gesprächsfetzen an die Ohren. Nur wenige Schritte entfernt in den einzelnen Räumen befinden sich die bewegten Bilder zu den Stimmen. Nur wenige Schritte, dann betreten die Besucher die künstlerische Welt des Hans Richter.

Vor ihnen eine riesige weiße Leinwand, auf der sich lediglich der Titel der Ausstellung und ein Bild des Künstlers befinden. Blickt man ein Stück weiter nach rechts, so kommt man umgehend in den Genuss eines von Richter geschriebenen und produzierten Kurzfilms in Schwarz-Weiß – nur einem von vielen. Erst später wird dem Betrachter auffallen, das dies der einzige Film der Ausstellung ist, der ohne Ton gezeigt wird. Er nennt sich ‚Vormittagsspuk‘. Darin sieht man aneinander gereihte Sequenzen, wie beispielsweise durch die Luft fliegende Hüte, rollende Bälle, im Zeitraffer wachsende Pflanzen oder vier Männer, die in einer Reihe stehen und ihre Bärte kraulen bis diese durch Montage plötzlich verschwunden sind.

Raum für Raum wird man von der Vielfältigkeit seiner Kunst überrascht. Hier trifft man auf Wegbegleiter, Freunde, inspirierende Persönlichkeiten und geschätzte Kollegen. Die Ausstellung gewährt viele Einblicke, fast ist es, als würde man als unsichtbarer Beobachter Richters ganzes künstlerisches Tun miterleben. Die Kunstwerke reichen von seinen Anfängen in der Malerei bis hin zu Fotografie, Magazinen und Filmen. Diese werden ergänzt durch die Werke anderer Künstler, die ihn in seinen Schaffensphasen begleiteten.

Sein Markenzeichen: abstrakte, multimediale Kunst. Trotz einer natürlichen Skepsis technischen Neuerungen gegenüber beschäftigte er sich stets mit der Durchlässigkeit von einem zum anderen Medium und der visuellen Kultur. Die gezeigten Filme erzählen genau da weiter, wo die Kunstwerke aufhören. Texte knüpfen da an, wo seine Werke zu komplex werden. Es gibt viel zu sehen und zu erleben. Man muss sich nur darauf einlassen, Hans Richters Kunst mit Neugier zu begegnen. (lmb)

„Hans Richter: Begegnungen – ‚Von Dada bis heute‘“ im Martin-Gropius-Bau, Niederkirchnerstraße 7, Berlin-Mitte, Tel +49 30 254 86 0, www.berlinerfestspiele.de, Ausstellung bis 30. Juni 2014


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