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Interview

Martina Jeschke | „Wir wollen die Besten sein und dabei Spaß haben“

       03. Februar 2016       

Sie hat es von der Pike auf gelernt. Martina Jeschke verkaufte im Alter von 14 Jahren Eis, machte dann eine Lehre, studierte und leitete damals schon gleichzeitig Restaurants, dann Hotels und hat viele Veranstaltungen organisiert. Schon zu dieser Zeit kam sie beruflich in die Situation, Dinge zum Laufen zu bringen, die bis dahin nicht funktioniert haben. Heute ist Martina Jeschke seit rund neun Jahren Hoteldirektorin. Damals gab es noch keine Therme, keine Wellness, nur Zimmer, leere Restaurants und Tagungsräume. Und sie hat das Resort Mark Brandenburg zum Laufen gebracht.

Sie und Ihr Hotel sind erfolgreich – und das in Brandenburg, in dem Land, wo viele Hoteliers und Gastronomen Sorgenfalten auf der Stirn haben?

Wir haben ein­ fach ein gutes Produkt, damit können Sie überall auf der Welt erfolgreich sein. In einer unbekannten Destination mit den für Brandenburg üblichen Hemmnissen dauert es nur etwas länger als anderswo. Nebenden natürlichen Gegebenheiten, also der günstigen Lage am See und dem einzigartigen Bodenschatz – unserer Sole –, haben wir das große Glück gehabt, uns entwickeln zu dürfen. Unser Resort ist in privater Hand und ich habe das Privileg, es so gestalten und entwickeln zu dürfen, als wäre es mein eigenes. Unser Geschäftsführer vertraut auf unsere Fähigkeiten und hält uns die Sorgen, die andere haben, vom Hals. Und so hat ein Produkt Luft zum Atmen und kann immer besser werden. Das spricht sich rum.

Haben Sie bestimmte Prinzipien?

Wir sind vernünftig, solide, achten auf unsere Mitarbeiter, die Umwelt und übernehmen für jegliches Tun Verantwortung. Wir wollen die Besten sein und dabei Spaß haben – wir kennen unsere Schwächen und gehen offen damit um. Wir würden unser Produkt auch selbst kaufen.

Sie haben noch viel vor? Wo soll es hingehen?

Wir sind ständig am Verbessern, Ausbessern, Erneuern. Was wir planen, sind Entwicklungen zum Thema Sole. Wir haben einen her­ ausragenden Bodenschatz in schier unbegrenzter Menge zu heben und ihm oberirdisch den verdienten Glanz zu verleihen. Die Naturheil­ sole – übrigens die einzige staatlich zertifizierte in Brandenburg – ver­fügt über Qualitäten, die es möglich machen werden, enorme Potentiale zu entwickeln und auszuschöpfen. Zudem verfügen wir über mehrere Grundstücke um das Resort herum und werden dort Ansiedlungen vornehmen, die das bestehende Geschäft unterstützen und Neues dazubringten.  

Was hat Priorität?

Eindeutig das Salz. Das ist nicht nur kaufmännisch das interessanteste Produkt, sondern auch eine Herzens­sache. Wir haben aktuell eine Um­frage bei den Mitarbeitern gemacht, die aus vielen Strategien zur Erwei­terung ihre liebste angeben sollten. Der Küchenchef hat sich für eine neue Produktionsküche entschieden, alle anderen waren für das Salz.

Wo kommt das Salz aktuell zur Anwendung?

In der Küche und in einigen Wellnessanwendungen. Allerdings alles erst als Testballons.

Was soll daraus werden?

Wir werden unsere Hausaufgaben machen, ein Entwicklungskonzept erarbeiten, Businesspläne erstel­len, eine Marke kreieren und dann loslegen. Rein praktisch stellen wir zunächst eine Entsalzungsanlage auf. Wir möchten möglichst bald unsere Salze und Produkte über den Ladentisch gehen lassen. Denn die Nachfrage ist enorm – wer bislang das Salz für die Speisenproduk­tion oder als therapeutisches Mittel benutzt hat, will es ständig verfügbar haben. Es handelt sich zu 100 Prozent um ein Naturprodukt und die Quelle, die es liefert, ist mehr als 100.000 Jahre alt. Nichts, was der Mensch jemals Schädliches auf die Erdoberfläche gebracht hat, ist mit der Sole kontaminiert. Wir halten ein Urmeersalz in unseren Hän­ den und das ist eine ziemlich coole Sache. 

Interview: Eva-Maria Hilker

Resort Mark Brandenburg, An der Seepromenade 20, 16816 Neuruppin, Tel. 03391 40 350, www.resort-mark-brandenburg.de 


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