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Afrika in Berlin

„Wer gutes Essen macht, | kann doch gar kein schlechter Mensch sein"

       20. May 2017       

Liane Kobe, eine der Organisatorinnen des African Food Festivals

Die Esskultur Afrikas ist so vielfältig wie all seine 54 Länder. „Wir können natürlich nicht alle vertreten, doch das African Food Festival soll möglichst breitgefächert zeigen, wie afrikanisches Essen geht“, erklärt Liane Kobe. „Unser Anspruch ist es, die Berliner dazu aanzuregen, offen der afrikanischen Küche gegenüberzutreten und viel neues auszuprobieren.“ Das bestärkt auch Partnerin Pamela Owusu-Brenyah. „Wir sehen uns da schon in der Aufklärungsarbeit. Das Festival soll einen Ort schaffen, an dem Afropeans, Afrikaner, Europäer und  Nicht-Europäer gemeinsam Afrika probieren und erleben können. Afrikanisches Essen ist total unterrepräsentiert, da gibt’s ein paar Ausnahmen, zum Beispiel das Pan Africa, Ebe Ano, AttayaCaffee oder Amanda in der Markthalle Neun.“ Da viele von ihnen aber nur einen Imbiss haben, besteht keine Möglichkeit zur Repräsentation. Diese Plattform soll nun das African Food Festival bieten.

Was der afrikanischen Küche nach wie vor fehlt, sei Modernität. Und wie könnte man damit besser starten, als mit einem African Street Food Markt? Das Warm-Up Event im Oktober hat bereits gezeigt, dass Interesse und Neugier durchaus bestehen. „Als wir im Haubentaucher waren hat uns der Regen tatsächlich gerettet“, erzählt Liane Kobe schmunzelnd. „Das Essen war nach vier Stunden ausverkauft, weil wir so von Besuchern überrannt wurden. Das soll beim African Food Festival natürlich nicht passieren. Wir haben tolle Aussteller und freuen uns sehr darauf, wenn es endlich losgeht.“

Das Festival begrüßt Besucher mit einem Mix aus unterschiedlichstem African Street Food, einem Designermarkt und Live-Musik. Denn laut Pamela Owusu-Brenyah gehöre das einfach dazu: „In Ghana läuft überall laute Musik. Das Leben findet auf der Straße statt.“ Diese Atmosphäre soll dazu führen, dass die Besucher die Berührungsängste mit exotischen Gerichten und einer unbekannten Kultur verlieren. „Die Geschichten und die Menschen hinter dem Essen sind toll, alle sind wirklich sehr nett. Aber meine Philosophie ist auch: wer gutes Essen macht, kann doch gar kein schlechter Mensch sein“, lacht Liane Kobe. (lvh)

African Food Festival Samstag 20. + Sonntag 21. Mai, Alt-Stralau 1, Friedrichshain, www.africanfoodfestival.de


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